Symposium Sm art C

06 Nov 2015
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Internationales Symposium

Sm art C
Seidenterrassen wie unterirdische Moostürme im Diskurs

12. November 2015 – 13. November 2015
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Neue Lebensformen am Beispiel China. Die globale Entwicklung hin zur sogenannten Smart City und die neuen Aufgaben von Kunst, Design und Urban Space unter dem Aspekt der Eigen- und Fremdwahrnehmung.
In kulturellem Austausch werden Ideen in unterschiedlichen Medien entwickelt. Die Reflexion des europäischen Blicks auf China heute, in Vergangenheit und Zukunft, der sich im Umgang mit sozialen Medien wie WeChat, aber auch in Kunstformen wie Chinoiserie und natürlich in Smart City zeigt, soll in einem neuen gedanklichen wie materiellen Ansatz seine Transformation finden.

Das Projekt Sm art C wird durch ein zweitägiges Symposium eröffnet, in dem die gedankliche Basis für die Auseinandersetzung mit neuen Lebensformen am Beispiel Chongqing/China gelegt werden soll. Die Entwicklung hin zur globalen Einheit durch die heutige Informationsgesellschaft zeigt sich in der Idee Smart City. Die neuen Lebensformen scheinen zwar dem Gleichheitsprinzip zu unterliegen, führen jedoch in der Realität zur Ausbildung vieler Parallelwelten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Grund dafür sind die Unterschiede in Rezeption und Handhabung, die sich aus den verschiedenen kulturellen, sozialen, politischen und geschichtlichen Prägungen ergeben. Und: Jede Kultur findet auch in der globalisierten Marktwirtschaft ihren sehr persönlichen Ausdruck. Diesem soll mit künstlerischen Mitteln begegnet und nachgegangen werden.

Für das Symposium sind WissenschafterInnen, Kunst- und Kulturschaffende aus China und Europa geladen, um Einblick in ihre Forschungen und Arbeiten zu geben. Die geladenen Gäste werden sich sowohl zu den Themen Kunst und Kunstgeschichte, Architektur und Urbanität wie auch zu Kulturgeschichte und multiethnischen Gesellschaftsformen äußern, mit Blick auf die übergeordnete Frage nach neuen, smarten Lebensstrukturen. Der theoretische Diskurs wird von künstlerischen Positionen aus den Bereichen Performance, Sound und Video begleitet.
PRINZpod und F. M. Podgorschek


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