„Ist eine anti-rassistische Bildungsarbeit möglich?“

15 Mai 2014
@ aktuell

Liebe Studierende,
Kolleg*innen
und Interessierte,

ich möchte euch hiermit herzlichst zu einer Veranstaltung mit der Fragestellung „Ist eine anti-rassistische Bildungsarbeit möglich?“ auf der Universität für angewandte Kunst am Freitag den 16. Mai, 19.00 – 20.30 und Samstag den 17. Mai 10.00 – 13.00 einladen.

Bitte auch weiterleiten!

Mit Grüßen,
Iver Ohm

EINLADUNG:

zu einer zweiteiligen öffentlichen Veranstaltung der Gruppe „Another roadmap for arts education – Vienna“ (Carla Bobadilla, Andrea Hubin, Barbara Mahlknecht, Iver Ohm & Karin Schneider) an der Universität für angewandte Kunst Wien:

Der Erziehungswissenschaftler Arne Haag aus Berlin wird in seinem Vortrag und Workshop den Themen „Kritisches Weißsein und Rassismus im Bildungskontext“ nachgehen und fragen, ob eine explizit anti-rassistisch konzipierte Bildungsarbeit umsetzbar ist und in wieweit diese teils verdeckte Rassismus reproduzierende Handlungen beinhalten kann.

Freitag den 16. Mai, 19.00 – 20.30
Ort: Seminarraum A, Altbau Dachgeschoss
Vortrag: Ist eine anti-rassistische Bildungsarbeit möglich?

Samstag den 17. Mai 10.00 – 13.00
Ort: Seminarraum A, Altbau Dachgeschoss,
Workshop – Methoden und Reflexionen antirassistischer Bildungsarbeit

Der Vortrag wird einen grundlegenden Einblick in das Rassismusverständnis in der kritischen Weißseinsforschung geben. Es geht dabei darum zu zeigen, dass Rassismus kein Randphänomen der Rechten und extremen Rechten ist, sondern ein konstitutives Element weißer Gesellschaften darstellt. Darüber hinaus soll kurz auf die Entwicklung kulturalistischer und differentialistischer Rassismen in jüngerer Zeit eingegangen werden, die scheinbar ohne biologistische Rassekonstruktionen auskommen. Darauf aufbauend wird ein umfangreiches Konzept zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit analysiert im Hinblick auf Rassismusverständnis und -verortung sowie die Strategien, die in diesem Konzept zur rassismuskritischen Bildungsarbeit vorgeschlagen werden.

Der Workshop soll an Hand von praktischen Beispielen und Übungen Chancen und Probleme einer solchen Bildungsarbeit vertiefen. Dazu werden Methoden aus dem am Vortag vorgestellten Bildungskonzept durchgeführt und anschließend im Hinblick darauf diskutiert, unter welchen Umständen diese Methoden funktionieren und in welcher Hinsicht sie möglicherweise rassistische Strukturen und Perspektiven fortschreiben.


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