Diplomarbeit Prijedor’92

03 Feb 2017
@ ikkk

Liebe Kollegen,
für den Künstlerischen Teil meiner Diplomarbeit habe ich ein luftgeformte halbkugelförmige Installation aus weißem Textil genäht, Sie hat einen Radius von 3 Metern. Ist über zwei einander gegenüberliegende schmale Eingangsöffnungen betretbar. Zweck dieser Anlage ist die Vermittlung des Angstgefühls bei geschlossenen Räumen und des Gefühls der Unfähigkeit, entfliehen zu können, also zu spüren, wie es ist, gefangen und eingesperrt zu sein. Dies ist nur ein Bruchteil von Gefühlen, die Gefangene der Konzentrationslager erleben mussten. Das Denkmal ist in weißer Farbe und fast durchsichtig, um den Effekt zu erzeugen, Silhouetten von innen zu erkennen, jedoch nicht zu wissen, wie die Umgebung einen wahrnimmt, und dass man in Wahrheit in der Falle steckt. In der Installation ist mann gezwungen den Opfern ins Gesicht zu sehen und die Zeugenaussagen zu hören.
Mein Projekt steht für alle zivilen Kriegsopfer von Prijedor. Es repräsentiert den ersten Baustein für ein dauerhaftes Denkmal in dieser Gemeinde.
Dieses so wichtige Projekt soll als Installation durch Europa reisen. Die Reise beginnt in Sarajevo am 30. April 2017, genau 25 Jahre nach dem Beginn des Krieges in Prijedor.
Darauf folgen die Stationen Wien, Brüssel, Berlin, Stockholm, Zagreb, Belgrad, Prijedor und Den Haag, wo es vor dem Internationalen Strafgerichtshof aufgestellt wird. Die genannten Städte sind nur einige von vielen, wo das Kunstwerk platziert und präsentiert werden wird.
Ich möchte euch bitten mein Projekt zu Unterstützen und es zu Teilen.
Unter diesen Link könnt Ihr die Fortschritte es Projekts verfolgen. https://www.youtube.com/playlist?list=PL9k1NUlwZdGu-u8Spc6IJALC1a4qhB0oU

mit freundlichen Grüßen Anita Zecic www.anitazecic.com

Kommentare deaktiviert.