NOW WOW KINO – Western & Music Videos – Mo, 18. Juni 2012, 19 Uhr

11 Jun 2012
@ aktuell, kkp, NOW WOW, vip

Wir laden herzlich zum **NOW WOW Screening** am Mo, 18. Juni, 19:00 ein! (Kino in der Mensa)

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Gezeigt und besprochen werden ein Western, Meeks Cutoff, von der Regisseurin Kelly Reichardt. Drei Ehepaare verirren sich im Jahr 1845 mit Planwagen, Kindern und angeblich ortskundigem Führer irgendwo auf dem Weg in den Westen der USA… Sowie Musikvideos der letzten 2 Jahrzehnte, von Madonna bis Sonic Youth, von Chicks on Speed über Yo! Majesty bis Lady Gaga. Klassiker der MTV-Ãra kommen ebenso auf die Leinwand wie der letzte Youtube-Hit…. Das Augenmerk liegt dabei auf Bildern von Frauen-/-Männer als ProduzentInnen, als Subjekte und Objekte der Repräsentation.

Im Rahmen von: FRAUEN UND FEMINISMUS UND FILM UND DU

Gegen einen Gender-Mainstreaming Begriff, der geschichtsvergessen Fragestellungen feministischer Positionen zu einem einzigen und quasi obsolet gewordenen Feminismus erklärt, wendet sich NOW WOW entlang einer Geschichte des (Post)Feminismus, der nicht aufhört die Frage nach dem (un)möglichen Ort der Frau zu stellen, eben diesen Fragestellungen noch einmal zu. Die Absurdität der Formel „Frauen und Film“ gilt hier als Ausgangspunkt.

Wohl unvermeidlich hat die Aufweichung disziplinärer Grenzen zu einer Vernachlässigung feministischer Fragen geführt.Die Frage nach der Verfasstheit des Bildes, auch in ihren materiellen und medialen Bedingtheiten, ist eine der ersten, die die Gender Studies sich gestellt haben.

Frauen als Produzentinnen, Frauen als Subjekte und Objekte der Repräsentation bilden die Ankerpunkte der Auswahl.

Arbeiten zu Bild und Raum, die intensivierte Auseinandersetzung mit Materialität und Form machen die Allgegenwärtigkeit der Geschlechterdifferenz deutlich – und die Rede von in oder out überflüssig.

Wie bisher kommt einer der gezeigten Filme im Kino in der Mensa aus dem Kunst-, der andere aus dem Mainstreambereich, um die Fragen von Produktion, Repräsentation und Rezeption, sowie der jeweiligen ästhetischen Codierungen im Wechsel der Kontexte genauer fassen zu können… Come!

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