Marietta Boening

Beiträge

    TRANSFASHIONAL LAB

    25 Jan 2017
    @ aktuell
    Ausstellung
    kuratiert von Dobrila Denegri
    
    Künstler/innen und Designer/innen (Universität für angewandte Kunst Wien, Akademie der Bildenden Künste Warschau, London College of Fashion):
    
    Manora Auersperg, Anna-Sophie Berger, Christina Dörfler-Raab, Lisa Edi, Kiwy Huang, Jan Kardas, Afra Kirchdorfer, Kate Langrish-Smith, Maximilian Mauracher, Janusz Noiewicz, Ana Rajčević, Anna Schwarz, Radek Smędzik, Lara Torres, Daria Wierzbicka.
    
    Ausstellungseröffnung
    09. Februar 2017 - 19:00
    
    Ausstellungsdauer
    10. Februar 2017 - 04. April 2017
    
    Austrian Cultural Forum London, 28 Rutland Gate, London SW7 1PQ
    
    
    London College of Fashion - Panel
    Monday, 13. Februar 2017, 18 Uhr
    
    Vortragende:
    Marcin Różyc, Journalist und Kurator, Warschau
    Monica Titton, Abteilung Mode der Universität für angewandte Kunst Wien
    Shaun Cole, London College of Fashion
    
    Transfashional Lab ist als visuelle Reise konzipiert, auf der konventionelle Definitionen von Mode zugunsten kreativen Prozesses überschritten werden.
    Die Resultate sind nicht einfach nur Kleidungsstücke, sondern hybride Objekte, die sich rund um den Körper (ent)wickeln, Visualisierungen, Konzepte und Prozesse, die den Begriff von Mode in verschiedene Richtungen zerstreuen, ihn mit Kunst, Design, Architektur undperformativen Formen vermischen.
    
    Transfashional Lab fragt, wie Kunst und Mode neue Positionen ausgestalten und wie sie auf gegenwärtige soziale, ökonomische, kulturelle Fragen und den Druck der Umwelt antworten.
    Viele Kreationen der gegenwärtigen Designergeneration sind mehr als tragbar und funktional, sie sind kritisch, engagiert und konzeptuell. Sie können als Symbole verstanden werden und repräsentieren den Zeitgeist.
    
    Die Künstler/-innen in dieser Ausstellung wenden sich von der Modeindustrie mit ihrem akzelerierenden Produktionsrhythmus ab. Sie nutzen ihre Arbeit für Reflektion, Experiment und Selbstausdruck. Ihr formales Vokabular besteht aus primären Strukturen, einfacher Geometrie, Aufdrucken und Körperspuren. Die Unterströmung ihrer Arbeit kann als basal, essenziell, elementar, immateriell gekennzeichnet werden.
    
    Transfashional Lab ist eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforum London in Kooperation mit dem Polnischen Kulturinstitut in London, dem London College of Fashion und wird vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung unterstützt.
    Austrian Cultural Forum London, 28 Rutland Gate, London SW7 1PQ
    
    

    The Turtle. Chongqing − Wien (Sm art C)

    25 Nov 2016
    @ aktuell

    einladung-fin

    Experimentelles Ausstellungsprojekt im Heiligenkreuzer Hof

    Leitung: PRINZpod

    Eröffnung: 12.12.16, 18 Uhr
    Ausstellungsdauer 12. Dezember 2016 – 16. Dezember 2016
    Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

    Mehr Info

    Kunst als kommunikative Praxis

    23 Nov 2016
    @ aktuell
    Arbeiten von Studierenden und Absolventen/-innen
     der Abteilung kkp an der Universität für angewandte Kunst Wien
    
    kuratiert von Barbara Putz-Plecko
    Galerie Freihausgasse · Galerie der Stadt Villach · Freihausgasse, 9500 Villach
    Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9–13 und 14–18 Uhr · Samstag: 9–15 Uhr
    Ausstellungsdauer bis 11. Februar 2017
    
    Eröffnung: Dienstag, 13. Dezember 2016, 19 Uhr
    Begrüßung: Edith Eva Kapeller
    Zur Ausstellung spricht: Barbara Putz-Plecko
    Eröffnung: Bürgermeister Günther Albel
    Performances von:
    Zhou Bin
    Markus Edelmann
    Lissie Rettenwander
    Spricht man heute von Kunst, ist das Spektrum künstlerischer Praxisformen ein enorm weites. Das mag Verunsicherung hervorrufen. Eine oft unmittelbare Reaktion darauf ist der Ruf nach verbindlichen Kriterien – zum Beispiel solchen der Bewertung. Gleichzeitig sind aber gerade suchende und prüfende Bewegungen zwischen möglichen Positionen, der einerseits spielerische, aber zugleich auch reflektierte Wechsel von Perspektiven, ein positives Verständnis von Mehrdeutigkeit, das Hinterfragen von scheinbaren Gewissheiten, das sich Einlassen auf Unvorhersehbares, die Entwicklung von Visionen und Utopien wesentliche Qualitäten künstlerischer Arbeit und ein ganz wesentlicher Beitrag zum Verständnis und Erlebnis von Wirklichkeit. Einer Wirklichkeit, die wir eben nicht nur erfahren, sondern die wir ständig neu schaffen. Kunstwerke sind immer Wegfindungen und Denkgegenstand.
    In dieser Ausstellung werden künstlerische Arbeiten von Studierenden und Absolventen/ -innen der Abteilung Kunst und kommunikative Praxis vorgestellt, die in ihrer Vielfalt und ihrem jeweils frischen, persönlichen Zugang sehr gut vermitteln können, wie ein Annähern, Begreifen und Herstellen von Welt über künstlerische Annäherungsweisen und reflektierende,(selbst)kritische Praxen geschieht. Wie sich verschiedene Werkformen und -formate darüber
    herstellen. Und wie unterschiedlich diese uns ansprechen.
    Eine der vorgestellten Arbeitsweisen ist die Performance. Am Eröffnungsabend und zu angeführten Zeitpunkten werden Performances als Beiträge im Ausstellungs- und im Stadtraum erlebbar sein.
    Zudem ist der bekannte chinesische Performancekünstler Zhou Bin als “Visiting Artist“ mit einem Beitrag in der Ausstellung vertreten. Zhou Bin wandte sich vor etwa zwanzig Jahren der Performance als Medium zu, weil diesem, wie er meint, gerade in einer Zeit, in der Kunst so stark materialisiert werde, eine besondere kritische Kraft eigen sei. Er ist für drei Monate Gast der Universität für angewandte Kunst Wien im Rahmen ihres internationalen “Artist Residency“-Programms.
    
    einl_kkp_14-1
    Foto: Künstlerische Arbeit von Tonio Kröner, Präsentation kkp

    Resonanzen. Sphären und Axen

    12 Apr 2016
    @ aktuell

    Ausstellung der Angewandten an der Kunstuniversität Graz mit Arbeiten aus den Klassen Kunst und kommunikative Praxis, Textil, Fotografie, Grafik Design, Social Design

    Eröffnung: 11.5.16, 16 Uhr Laufzeit: 12.5.16 bis 14.7.16

    Kunstuniversität Graz / Reiterkaserne Leonhardstraße 82−84, 8010 Graz

    Nicole Weniger, The Unknown, 2015
    Nicole Weniger, The Unknown, 2015

    roter faden – textile force

    02 Dez 2015
    @ aktuell

    17. Dezember 2015 bis 13. Februar 2016

    Galerie Freihausgasse · Galerie der Stadt Villach Freihausgasse, 9500 Villach
    Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9 – 13 und 14 – 18 Uhr · Samstag: 9 – 15 Uhr

    Eröffnung: Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19 Uhr
    Begrüßung: Bürgermeister Günther Albel
    Zur Ausstellung sprich: Univ.-Prof. Barbara Putz-Plecko

    Die von Barbara Putz-Plecko kuratierte Ausstellung bietet Einblick in die vielfältigen, vielschichtigen spannenden, überraschenden und mitunter außerordentlich aufwändigen Praxen künstlerischer textiler Produktion.Plak_Textileforce_02

    In Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst Wien und im Besonderen mit der Abteilung für Textil – freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung (Leitung: Barbara Putz-Plecko) zeigt die Galerie Freihausgasse einmal mehr, wie vielseitig die Produktionsweisen junger Künstler_innen heute angelegt sein können und aus welch unterschiedlichen Perspektiven geschaut, gedacht und gestaltet wird.

    Textiles wird vorgestellt

    • als künstlerisches Medium in freien und angewandten Produktionsfeldern

    • als kulturelle Hautbildung in Bekleidung bzw. Mode, also als kulturelle Verortung

    • als raumbildendes Element in Design und Architektur • als experimentelles und intelligentes Medium

    • als Modell für Strukturbildung, Verbindung und Vernetzung.

    Die Ausstellung macht anschaulich, wie sehr das Textile in seinen vielfältigen Ausformungen ein absolut starkes und zukunftsweisendes Medium ist und gerade unter den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen rasant neue Qualitäten und Formen entwickelt.

    Mit Karin Altmann, Anja Ray Alturban, Manora Auersperg, Anna Lena Bankel, Anita Bauer, Jürgen Böheimer, Heidi Call, Claire Chatel, Julia Cristofolini, Agnes Czifra, Victoria Dirisamer, Christina Dörfler, Julia Dröpke, Susanne Frantal, Viktoria Gitzl, Barbara Graf, Nilbar Güreş, Teresa Holzer, Linnéa Jänen, Marie Kainz, Afra Kirchdorfer, Isabell Kohout, Klaudia Kozma, Junia Lahner, Martina Mahdavi, Larissa Mathis, Monika Haas, Katharina Heinrich, László Lukács, Walter Lunzer, Sophia Mairer, Aurélie Mazars, Monica Gross Meinhart, David Meran, Nicole Miltner, design:mikimartinek, Julia Neckel, Tina Ocsovay, Mona Quintus, Ramona Rieder, Edwina Sasse, Stefanie Salzburger, Amelie Schillhuber, Matthias Schoiswohl, Birgit Scholin, Anna Schwarz, Anastasia Soutormina, Sylvia Stegbauer, Kathrin Stumreich, Dana Sultana, Johanna Unger, Isis Várkonyi, Maria Walcher, Manuel Wandl, Nicole Weniger, Brigitte Zaussinger, Anita Zečic

    Rahmenprogramm

    Freitag, 15. Jänner, 19 Uhr:

    Buchpräsentation mit Kurzvorträgen und Video
    Karin Altmann: Fabric of Life. Textile Kunst in Buthan – Kultur, Tradition und Transformation

    Sascha Reichstein: DAYLI PRODUCTION. Video: Die Produktion von Tradition. Über die Produktion einer Lederhose in Sri Lanka

    Beide Publikationen sind erschienen in der Edition Angewandte / De Gruyter Verlag

    Samstag, 16. Jänner, 10 – 12 Uhr

    Mit dem Faden malen.
    Textile Experimente mit Faden, Stoff und Farbe für Kinder ab 3 Jahren
    Mit Simone Dueller. Materialkostenbeitrag: Euro 3,-

    Freitag, 22. Jänner, 19 Uhr

    Für Garderobe wird nicht gehaftet. Widerständiges in Mode und Produktion
    Beatrice Jaschke (/ecm Leitungsteam), Anastasia Sourtormina  (Kunsthistorikerin, /ecm KuratorInnenteam) und Bojana Stamenkovic (Künstlerin, /ecm Team) stellen ihr aktuelles Projekt vor, das zur Zeit im Angewandte Innovation Laboratory in Wien das Thema Mode aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

    Mode ist Handlung und Sprache: Wir verbinden mit ihr Kreativität und Begehren, Freude am persönlichen Ausdruck wie auch die Möglichkeit widerständiger Gestaltung. Zugleich ist die Kritik an der Modeindustrie berechtigt mannigfach.

    Das vorgestellte Ausstellungsprojekt, das zugleich ein Diskursprogramm anbietet und Interventionen im öffentliche Raum setzt, verfolgt die Fragen: Wie wird Mode produziert? • Wie produziert Mode uns? • Was tun?

     

    23 Nov 2015
    @ aktuell

    Weitere Termine innerhalb der Lehrveranstaltung von PRINZ/pod
    Anmeldung: pod@silverserver.at

    27.11. 2015, 14:00 Uhr
    Exkursion: MAK Museum

    Begrenzte Teilnehmerzahl

    Die Kontakte zwischen Europa und China reichen länger zurück und waren intensiver als wir uns oft vorstellen. Besonders im 18. Jahrhundert war das Interesse aneinander sehr groß. Politische, wirtschaftliche und auch kulturelle Kontakte erreichten eine Intensität, die noch heute spürbar ist. Stellvertretend wollen wir einen Blick auf die westöstlichen Zusammenhänge in der Garten- und Parkkultur werfen.

    Beate Murr & Johannes Wieninger


    28.11.2015, 11:00 Uhr
    Ort: Seminarraum  A
    Vortrag :  no art no smart – Chongqing -Wien

    PRINZGAU/podgorschek

    Seidenterrassen wie unterirdische Moostürme im Diskurs

    no art no smart  ist ein Lehrveranstaltungsprojekt mit der Vision die chinesische Stadt Chongqing in eine smart City zu verwandeln. Der Vortrag wird das Projekt vorstellen und die Zielsetzungen erläutern. Es wird versucht, experimentelle und traditionelle Lösungsvorschläge für zukünftige urbane Lebensformen und Ideenskizzen für die gemeinsame Weiterarbeit zu entwickeln.

    Die Lehrveranstaltung ist mit einer Exkursion nach China verbunden. (Begrenzte Teilnehmerzahl)

    10. 12. 2015, 14:00 Uhr
    Ort: Abteilung DIGITALE KUNST, Expositur Sterngasse 13, 1010

    Artist Talk

    Mustard Seed Garden

    1697 erschien in China das Malereihandbuch des Senfgartens, ein Grundlagenwerk zur chinesischen Tusche-Kunst, das Motive wie Pflanzen, Steine oder Wolken als Vorlagen für Malschüler zeigt. Diese Motive entnimmt die chinesische Künstlerin für ihre Arbeit Weather Report. Echo Ho schneidet Druck-Stempel, die sie modular einsetzt und denen sie keinen künstlerischen Wert beimisst. Vielmehr regt sie dazu an, Altes und Neues zu transformieren und dabei den Blick auf urban-zeitgenössische Landschaften wie auf soziale historische Ereignisse zu richten. Echo Ho erzählt uns über ihre künstlerische Positionen und Haltungen als Pendlerin zwischen den Welten.

    Echo Ho

    11.12. 2015 14:30 Uhr (Eintritt € 7,-)
    Exkursion: Schloß & Papierinstitut Schönbrunn
    Anmeldung erforderlich

    Bei einem Rundgang durch die Schauräume des Schloß Schönbrunn fallen im Stilmix der Raumausstattungen ostasiatische Vasen, Paravents, Wandverkleidungen,Tapeten, Collagen und Zeichnungen auf. Dies alles gut konservierte Zeugnisse der barocken „Chinamode“. Aber wie erklärt sich die damalige Sehnsucht nach Exotik im imperialen Interieur? Wie sind diese Objekte nach Europa gekommen? Und wie wirkt das alles jetzt auf uns im 21.Jahrhundert?

    Anhand ausgewählter Papierobjekte (Tapeten des „gelben Salons“, indische Miniaturen im „Millionenzimmer“ und Zeichnungen im „Porzellanzimmer“) erzählt die Papierrestauratorin in ihrer nahe gelegenen Werkstatt über ihre Erfahrungen mit diesem barocken „culture clash“, über Materialqualitäten und Interpretationswege.

    Doris Hess

    Raumeinsprüche

    25 Sep 2015
    @ aktuell

    Raumeinsprüche

    Ausstellung mit Martin Eckerstorfer, Julia Galimova, Irene Holloway, Jonas Jahns, Afra Kirchdorfer, Laura Lang, Anka Nidzgorska, Angelika Wischermann, kuratiert von Martin Krenn

    raumeinsprüche

    Dem öffentlichen Zusammenleben liegen Vorschriften und erlernte Verhaltensmuster zugrunde. Manche dieser Regeln und erlernten Muster ergeben Sinn – sie ermöglichen oder erleichtern das Miteinander – andere verselbstständigen sich, sie bilden abstrakte Systeme und sind kaum mehr nachvollziehbar. Schließlich kann es sogar so weit gehen, dass auferlegte Regeln unmenschliche Bedingungen schaffen, denen die Individuen einer Gesellschaft unterworfen sind. In der Ausstellung werden unterschiedliche Systeme der Normierung und Disziplinierung thematisiert. Es werden Formen der Zweckmäßigkeit untersucht und mögliche Formen des Widerstandes aufgezeigt. Die Arbeiten behandeln den Raum aus mannigfaltigen Perspektiven und werfen Fragen zu allgemeinen und tiefgreifenden Themen auf. Über bekannte Erzählstrukturen, die innerhalb des Musters irritieren – bis zu Störungen in der Wahrnehmung, die auf bestehende Muster hinweisen – werden die Betrachter*innen herangeführt. Die Dokumente künstlerischer Alltagseingriffe zeichnen sich nicht nur durch ihre thematische Vielfalt aus: sie laden die Betrachter*innen in einem weiten Spektrum von Medien und Wahrnehmungsformen ein, sich selbst ein Bild zu schaffen und die vorliegenden Systeme kritisch zu hinterfragen.

    Das Ausstellungsprojekt „Raumeinsprüche“ wurde in Zusammenarbeit mit Martin Krenn am Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung / „Kunst und Kommunikative Praxis“ (kkp) entwickelt.

    Eröffnung: 02.10.2015 18:00 – 21:30

    Öffnungszeiten:   03.10. – 10.10.2015 13:00 – 18:00

    Heiligenkreuzer Hof / Sala Terrena Grashofgasse 3 oder Schönlaterngasse 5 1010 Wien