Marietta Boening

Beiträge

    Fashion. Wow! – Mode als Statement

    17 Mai 2018
    @ aktuell

    Ausstellung in der Galerie Freihausgasse

    kuratiert von Barbara Putz-Plecko


    Galerie Freihausgasse / Galerie der Stadt Villach

    Freihausgasse, A – 9500 Villach

    Eröffnung: Freitag, 15. Juni 2018, 19 Uhr
    Ausstellungsdauer: 16. Juni bis 8. September 2018
    Mo, Do, Fr.: 9–13 und 14–18 Uhr, Sa: 9–15 Uhr

    Mode sucht das Neue, weckt das Bedürfnis nach Veränderung, spielt mit dem Reiz der permanenten Verwandlung. Sie impliziert kreative Techniken, innovative Prozesse, sozialen Austausch und produziert zugleich Einschlüsse und Ausschlüsse. Was als Mode gilt, ist gesellschaftliche Vereinbarung. Mode ist ein soziales System und fungiert in unterschiedlichen gesellschaftlichen Funktionszusammenhängen. Ihre Produktion wirft immer häufiger Fragen nach gesellschaftlicher Verantwortung auf.

    Mode kann Gruppen- oder Klassenidentität stiften und aber auch antisoziales Statement sein. Mode ist Medium, um gesellschaftliche Toleranzgrenzen neu zu verhandeln. Sie ist ideologisch aufgeladen, bedient sich der Illusion und des Scheins. Ihr Lebenselexier ist die Nachahmung, ein sozialer, kommunikativer Akt, ohne die es sie nicht gibt. Sie ist per se auf ihre eigene Kopie  angewiesen. Das unterscheidet sie von Kunst.

    Mode ist ein hybrider, ein transdisziplinärer Begriff. Sie ist Designprodukt, das herzustellen kreativwirtschaftliches Expertenwissen über ihre Produktionsbedingungen erfordert. Sie ist affirmatives oder kritisches Statement, sie spinnt historische Fäden weiter, sie muss sich permanent neu erfinden … das macht sie flüchtig. Und sie hat einen kulturökonomischen Sonderstatus: Einerseits fungiert sie als tragbare Kleidung in der Welt des Profanen und Alltäglichen, andererseits stellt sie ihre Eigenschaft, permanent Repräsentantin des Neuen und in diesem Sinne besonders und exklusiv zu sein ins Rampenlicht.

    Die Universität für angewandte Kunst Wien als eine Ausbildungsstätte für zukünftige Modedesigner_innen, produziert Mode und untersucht die ihr eingeschriebenen Themen und Problemstellungen. An der Angewandten kreieren und beschäftigen sich drei Abteilungen mit Mode. Die Modeklasse zählt heute zu den wichtigsten Ausbildungsstätten für zeitgenössische Mode weltweit.

    Bestandteile des Studiums sind sämtliche Produktionsschritte von der Skizze über die Herstellung bis zur Präsentation und Vermarktung von Outfits unter Berücksichtigung kultureller und ökonomischer Branchenbedingungen. Mode als kultureller Marker, als soziales System und kreatives Produkt ist ebenfalls ein Fokus der Abteilung Textil − Freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung. Und Modeoutfits, denen das Potenzial zugeschrieben wird, Kulturgeschichte mitzuschreiben, sind Untersuchungsgegenstand der seit nunmehr 150 Jahren bestehenden Kostüm- und Modesammlung der Angewandten. Sie dokumentiert die Geschichte der Universität anhand des Mediums Bekleidung. Zu ihren bedeutenden Ankäufen und Schenkungen zählen Outfits nach Entwürfen internationaler Gastprofessuren/-innen der Modeklasse, Kleidungsstücke ehemaliger Lehrender und Studierender aller Abteilungen der Angewandten.

    Die differierenden Gesichtspunkte und Bedeutungskontexte, unter denen sich diese Abteilungen der Angewandten mit Mode beschäftigen, und die daraus resultierenden Werkarchive bilden die Grundlage der Ausstellung Fashion. Wow!

    Die Ausstellung zeigt ausgewählte Outfits und künstlerische Arbeiten von Absolvent_innen, Studierenden und Lehrenden aus den diesen drei Abteilungen der Angewandten sowie aus der Abteilung Social Design. Sie zeigt außerdem Arbeiten von Gastkünstler_innen die Installation Garderobe für Gaia von Marlies Liekfeld-Rapetti und Crocheted Membrane von Sonja Bäumel. Sie gibt blitzlichtartig Einblick in den Bedeutungskomplex Mode als Statement und an der Schnittstelle zur Kunst.

    Mit Arbeiten von Karin Altmann, Manora Auersperg, Walter van Beirendonck, Anna-Sophie Berger, George Bezhanishvili, Sonja Bäumel, Christina Dörfler-Raab, Flora Luise Mercedes Goidinger, Barbara Graf, Milena Heussler, Veronika Hauer, Lila John, Afra Kirchdorfer, Nina Kugler, Karl Lagerfeld, Marlies Liekfeld-Rapetti, Adele List, Walter Lunzer, Patrick Meier, NGO Nha, Ute Neuber, Oswald Oberhuber, Nathalie Pelet, Oona Peyrer-Heimstätt, Jasmin Schaitl, Christine Schöpf, Raf Jan Henri Simons, Walter Steinacher, Alexandra Surugiu, Cosima Terrasse, Lara Torres, Que Chi Trinh, Galerie V & V, Vivienne Westwood, Bernhard Willhelm

     

    TRANSFASHIONAL LAB

    25 Jan 2017
    @ aktuell
    Ausstellung
    kuratiert von Dobrila Denegri
    
    Künstler/innen und Designer/innen (Universität für angewandte Kunst Wien, Akademie der Bildenden Künste Warschau, London College of Fashion):
    
    Manora Auersperg, Anna-Sophie Berger, Christina Dörfler-Raab, Lisa Edi, Kiwy Huang, Jan Kardas, Afra Kirchdorfer, Kate Langrish-Smith, Maximilian Mauracher, Janusz Noiewicz, Ana Rajčević, Anna Schwarz, Radek Smędzik, Lara Torres, Daria Wierzbicka.
    
    Ausstellungseröffnung
    09. Februar 2017 - 19:00
    
    Ausstellungsdauer
    10. Februar 2017 - 04. April 2017
    
    Austrian Cultural Forum London, 28 Rutland Gate, London SW7 1PQ
    
    
    London College of Fashion - Panel
    Monday, 13. Februar 2017, 18 Uhr
    
    Vortragende:
    Marcin Różyc, Journalist und Kurator, Warschau
    Monica Titton, Abteilung Mode der Universität für angewandte Kunst Wien
    Shaun Cole, London College of Fashion
    
    Transfashional Lab ist als visuelle Reise konzipiert, auf der konventionelle Definitionen von Mode zugunsten kreativen Prozesses überschritten werden.
    Die Resultate sind nicht einfach nur Kleidungsstücke, sondern hybride Objekte, die sich rund um den Körper (ent)wickeln, Visualisierungen, Konzepte und Prozesse, die den Begriff von Mode in verschiedene Richtungen zerstreuen, ihn mit Kunst, Design, Architektur undperformativen Formen vermischen.
    
    Transfashional Lab fragt, wie Kunst und Mode neue Positionen ausgestalten und wie sie auf gegenwärtige soziale, ökonomische, kulturelle Fragen und den Druck der Umwelt antworten.
    Viele Kreationen der gegenwärtigen Designergeneration sind mehr als tragbar und funktional, sie sind kritisch, engagiert und konzeptuell. Sie können als Symbole verstanden werden und repräsentieren den Zeitgeist.
    
    Die Künstler/-innen in dieser Ausstellung wenden sich von der Modeindustrie mit ihrem akzelerierenden Produktionsrhythmus ab. Sie nutzen ihre Arbeit für Reflektion, Experiment und Selbstausdruck. Ihr formales Vokabular besteht aus primären Strukturen, einfacher Geometrie, Aufdrucken und Körperspuren. Die Unterströmung ihrer Arbeit kann als basal, essenziell, elementar, immateriell gekennzeichnet werden.
    
    Transfashional Lab ist eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforum London in Kooperation mit dem Polnischen Kulturinstitut in London, dem London College of Fashion und wird vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung unterstützt.
    Austrian Cultural Forum London, 28 Rutland Gate, London SW7 1PQ
    
    

    The Turtle. Chongqing − Wien (Sm art C)

    25 Nov 2016
    @ aktuell

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    Experimentelles Ausstellungsprojekt im Heiligenkreuzer Hof

    Leitung: PRINZpod

    Eröffnung: 12.12.16, 18 Uhr
    Ausstellungsdauer 12. Dezember 2016 – 16. Dezember 2016
    Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

    Mehr Info

    Kunst als kommunikative Praxis

    23 Nov 2016
    @ aktuell
    Arbeiten von Studierenden und Absolventen/-innen
     der Abteilung kkp an der Universität für angewandte Kunst Wien
    
    kuratiert von Barbara Putz-Plecko
    Galerie Freihausgasse · Galerie der Stadt Villach · Freihausgasse, 9500 Villach
    Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9–13 und 14–18 Uhr · Samstag: 9–15 Uhr
    Ausstellungsdauer bis 11. Februar 2017
    
    Eröffnung: Dienstag, 13. Dezember 2016, 19 Uhr
    Begrüßung: Edith Eva Kapeller
    Zur Ausstellung spricht: Barbara Putz-Plecko
    Eröffnung: Bürgermeister Günther Albel
    Performances von:
    Zhou Bin
    Markus Edelmann
    Lissie Rettenwander
    Spricht man heute von Kunst, ist das Spektrum künstlerischer Praxisformen ein enorm weites. Das mag Verunsicherung hervorrufen. Eine oft unmittelbare Reaktion darauf ist der Ruf nach verbindlichen Kriterien – zum Beispiel solchen der Bewertung. Gleichzeitig sind aber gerade suchende und prüfende Bewegungen zwischen möglichen Positionen, der einerseits spielerische, aber zugleich auch reflektierte Wechsel von Perspektiven, ein positives Verständnis von Mehrdeutigkeit, das Hinterfragen von scheinbaren Gewissheiten, das sich Einlassen auf Unvorhersehbares, die Entwicklung von Visionen und Utopien wesentliche Qualitäten künstlerischer Arbeit und ein ganz wesentlicher Beitrag zum Verständnis und Erlebnis von Wirklichkeit. Einer Wirklichkeit, die wir eben nicht nur erfahren, sondern die wir ständig neu schaffen. Kunstwerke sind immer Wegfindungen und Denkgegenstand.
    In dieser Ausstellung werden künstlerische Arbeiten von Studierenden und Absolventen/ -innen der Abteilung Kunst und kommunikative Praxis vorgestellt, die in ihrer Vielfalt und ihrem jeweils frischen, persönlichen Zugang sehr gut vermitteln können, wie ein Annähern, Begreifen und Herstellen von Welt über künstlerische Annäherungsweisen und reflektierende,(selbst)kritische Praxen geschieht. Wie sich verschiedene Werkformen und -formate darüber
    herstellen. Und wie unterschiedlich diese uns ansprechen.
    Eine der vorgestellten Arbeitsweisen ist die Performance. Am Eröffnungsabend und zu angeführten Zeitpunkten werden Performances als Beiträge im Ausstellungs- und im Stadtraum erlebbar sein.
    Zudem ist der bekannte chinesische Performancekünstler Zhou Bin als “Visiting Artist“ mit einem Beitrag in der Ausstellung vertreten. Zhou Bin wandte sich vor etwa zwanzig Jahren der Performance als Medium zu, weil diesem, wie er meint, gerade in einer Zeit, in der Kunst so stark materialisiert werde, eine besondere kritische Kraft eigen sei. Er ist für drei Monate Gast der Universität für angewandte Kunst Wien im Rahmen ihres internationalen “Artist Residency“-Programms.
    
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    Foto: Künstlerische Arbeit von Tonio Kröner, Präsentation kkp

    Resonanzen. Sphären und Axen

    12 Apr 2016
    @ aktuell

    Ausstellung der Angewandten an der Kunstuniversität Graz mit Arbeiten aus den Klassen Kunst und kommunikative Praxis, Textil, Fotografie, Grafik Design, Social Design

    Eröffnung: 11.5.16, 16 Uhr Laufzeit: 12.5.16 bis 14.7.16

    Kunstuniversität Graz / Reiterkaserne Leonhardstraße 82−84, 8010 Graz

    Nicole Weniger, The Unknown, 2015
    Nicole Weniger, The Unknown, 2015

    roter faden – textile force

    02 Dez 2015
    @ aktuell

    17. Dezember 2015 bis 13. Februar 2016

    Galerie Freihausgasse · Galerie der Stadt Villach Freihausgasse, 9500 Villach
    Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9 – 13 und 14 – 18 Uhr · Samstag: 9 – 15 Uhr

    Eröffnung: Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19 Uhr
    Begrüßung: Bürgermeister Günther Albel
    Zur Ausstellung sprich: Univ.-Prof. Barbara Putz-Plecko

    Die von Barbara Putz-Plecko kuratierte Ausstellung bietet Einblick in die vielfältigen, vielschichtigen spannenden, überraschenden und mitunter außerordentlich aufwändigen Praxen künstlerischer textiler Produktion.Plak_Textileforce_02

    In Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst Wien und im Besonderen mit der Abteilung für Textil – freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung (Leitung: Barbara Putz-Plecko) zeigt die Galerie Freihausgasse einmal mehr, wie vielseitig die Produktionsweisen junger Künstler_innen heute angelegt sein können und aus welch unterschiedlichen Perspektiven geschaut, gedacht und gestaltet wird.

    Textiles wird vorgestellt

    • als künstlerisches Medium in freien und angewandten Produktionsfeldern

    • als kulturelle Hautbildung in Bekleidung bzw. Mode, also als kulturelle Verortung

    • als raumbildendes Element in Design und Architektur • als experimentelles und intelligentes Medium

    • als Modell für Strukturbildung, Verbindung und Vernetzung.

    Die Ausstellung macht anschaulich, wie sehr das Textile in seinen vielfältigen Ausformungen ein absolut starkes und zukunftsweisendes Medium ist und gerade unter den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen rasant neue Qualitäten und Formen entwickelt.

    Mit Karin Altmann, Anja Ray Alturban, Manora Auersperg, Anna Lena Bankel, Anita Bauer, Jürgen Böheimer, Heidi Call, Claire Chatel, Julia Cristofolini, Agnes Czifra, Victoria Dirisamer, Christina Dörfler, Julia Dröpke, Susanne Frantal, Viktoria Gitzl, Barbara Graf, Nilbar Güreş, Teresa Holzer, Linnéa Jänen, Marie Kainz, Afra Kirchdorfer, Isabell Kohout, Klaudia Kozma, Junia Lahner, Martina Mahdavi, Larissa Mathis, Monika Haas, Katharina Heinrich, László Lukács, Walter Lunzer, Sophia Mairer, Aurélie Mazars, Monica Gross Meinhart, David Meran, Nicole Miltner, design:mikimartinek, Julia Neckel, Tina Ocsovay, Mona Quintus, Ramona Rieder, Edwina Sasse, Stefanie Salzburger, Amelie Schillhuber, Matthias Schoiswohl, Birgit Scholin, Anna Schwarz, Anastasia Soutormina, Sylvia Stegbauer, Kathrin Stumreich, Dana Sultana, Johanna Unger, Isis Várkonyi, Maria Walcher, Manuel Wandl, Nicole Weniger, Brigitte Zaussinger, Anita Zečic

    Rahmenprogramm

    Freitag, 15. Jänner, 19 Uhr:

    Buchpräsentation mit Kurzvorträgen und Video
    Karin Altmann: Fabric of Life. Textile Kunst in Buthan – Kultur, Tradition und Transformation

    Sascha Reichstein: DAYLI PRODUCTION. Video: Die Produktion von Tradition. Über die Produktion einer Lederhose in Sri Lanka

    Beide Publikationen sind erschienen in der Edition Angewandte / De Gruyter Verlag

    Samstag, 16. Jänner, 10 – 12 Uhr

    Mit dem Faden malen.
    Textile Experimente mit Faden, Stoff und Farbe für Kinder ab 3 Jahren
    Mit Simone Dueller. Materialkostenbeitrag: Euro 3,-

    Freitag, 22. Jänner, 19 Uhr

    Für Garderobe wird nicht gehaftet. Widerständiges in Mode und Produktion
    Beatrice Jaschke (/ecm Leitungsteam), Anastasia Sourtormina  (Kunsthistorikerin, /ecm KuratorInnenteam) und Bojana Stamenkovic (Künstlerin, /ecm Team) stellen ihr aktuelles Projekt vor, das zur Zeit im Angewandte Innovation Laboratory in Wien das Thema Mode aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

    Mode ist Handlung und Sprache: Wir verbinden mit ihr Kreativität und Begehren, Freude am persönlichen Ausdruck wie auch die Möglichkeit widerständiger Gestaltung. Zugleich ist die Kritik an der Modeindustrie berechtigt mannigfach.

    Das vorgestellte Ausstellungsprojekt, das zugleich ein Diskursprogramm anbietet und Interventionen im öffentliche Raum setzt, verfolgt die Fragen: Wie wird Mode produziert? • Wie produziert Mode uns? • Was tun?

     

    23 Nov 2015
    @ aktuell

    Weitere Termine innerhalb der Lehrveranstaltung von PRINZ/pod
    Anmeldung: pod@silverserver.at

    27.11. 2015, 14:00 Uhr
    Exkursion: MAK Museum

    Begrenzte Teilnehmerzahl

    Die Kontakte zwischen Europa und China reichen länger zurück und waren intensiver als wir uns oft vorstellen. Besonders im 18. Jahrhundert war das Interesse aneinander sehr groß. Politische, wirtschaftliche und auch kulturelle Kontakte erreichten eine Intensität, die noch heute spürbar ist. Stellvertretend wollen wir einen Blick auf die westöstlichen Zusammenhänge in der Garten- und Parkkultur werfen.

    Beate Murr & Johannes Wieninger


    28.11.2015, 11:00 Uhr
    Ort: Seminarraum  A
    Vortrag :  no art no smart – Chongqing -Wien

    PRINZGAU/podgorschek

    Seidenterrassen wie unterirdische Moostürme im Diskurs

    no art no smart  ist ein Lehrveranstaltungsprojekt mit der Vision die chinesische Stadt Chongqing in eine smart City zu verwandeln. Der Vortrag wird das Projekt vorstellen und die Zielsetzungen erläutern. Es wird versucht, experimentelle und traditionelle Lösungsvorschläge für zukünftige urbane Lebensformen und Ideenskizzen für die gemeinsame Weiterarbeit zu entwickeln.

    Die Lehrveranstaltung ist mit einer Exkursion nach China verbunden. (Begrenzte Teilnehmerzahl)

    10. 12. 2015, 14:00 Uhr
    Ort: Abteilung DIGITALE KUNST, Expositur Sterngasse 13, 1010

    Artist Talk

    Mustard Seed Garden

    1697 erschien in China das Malereihandbuch des Senfgartens, ein Grundlagenwerk zur chinesischen Tusche-Kunst, das Motive wie Pflanzen, Steine oder Wolken als Vorlagen für Malschüler zeigt. Diese Motive entnimmt die chinesische Künstlerin für ihre Arbeit Weather Report. Echo Ho schneidet Druck-Stempel, die sie modular einsetzt und denen sie keinen künstlerischen Wert beimisst. Vielmehr regt sie dazu an, Altes und Neues zu transformieren und dabei den Blick auf urban-zeitgenössische Landschaften wie auf soziale historische Ereignisse zu richten. Echo Ho erzählt uns über ihre künstlerische Positionen und Haltungen als Pendlerin zwischen den Welten.

    Echo Ho

    11.12. 2015 14:30 Uhr (Eintritt € 7,-)
    Exkursion: Schloß & Papierinstitut Schönbrunn
    Anmeldung erforderlich

    Bei einem Rundgang durch die Schauräume des Schloß Schönbrunn fallen im Stilmix der Raumausstattungen ostasiatische Vasen, Paravents, Wandverkleidungen,Tapeten, Collagen und Zeichnungen auf. Dies alles gut konservierte Zeugnisse der barocken „Chinamode“. Aber wie erklärt sich die damalige Sehnsucht nach Exotik im imperialen Interieur? Wie sind diese Objekte nach Europa gekommen? Und wie wirkt das alles jetzt auf uns im 21.Jahrhundert?

    Anhand ausgewählter Papierobjekte (Tapeten des „gelben Salons“, indische Miniaturen im „Millionenzimmer“ und Zeichnungen im „Porzellanzimmer“) erzählt die Papierrestauratorin in ihrer nahe gelegenen Werkstatt über ihre Erfahrungen mit diesem barocken „culture clash“, über Materialqualitäten und Interpretationswege.

    Doris Hess



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