20 Jun 2018
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20 Jun 2018
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Fashion. Wow! – Mode als Statement

17 Mai 2018
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Ausstellung in der Galerie Freihausgasse

kuratiert von Barbara Putz-Plecko


Galerie Freihausgasse / Galerie der Stadt Villach

Freihausgasse, A – 9500 Villach

Eröffnung: Freitag, 15. Juni 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. Juni bis 8. September 2018
Mo, Do, Fr.: 9–13 und 14–18 Uhr, Sa: 9–15 Uhr

Mode sucht das Neue, weckt das Bedürfnis nach Veränderung, spielt mit dem Reiz der permanenten Verwandlung. Sie impliziert kreative Techniken, innovative Prozesse, sozialen Austausch und produziert zugleich Einschlüsse und Ausschlüsse. Was als Mode gilt, ist gesellschaftliche Vereinbarung. Mode ist ein soziales System und fungiert in unterschiedlichen gesellschaftlichen Funktionszusammenhängen. Ihre Produktion wirft immer häufiger Fragen nach gesellschaftlicher Verantwortung auf.

Mode kann Gruppen- oder Klassenidentität stiften und aber auch antisoziales Statement sein. Mode ist Medium, um gesellschaftliche Toleranzgrenzen neu zu verhandeln. Sie ist ideologisch aufgeladen, bedient sich der Illusion und des Scheins. Ihr Lebenselexier ist die Nachahmung, ein sozialer, kommunikativer Akt, ohne die es sie nicht gibt. Sie ist per se auf ihre eigene Kopie  angewiesen. Das unterscheidet sie von Kunst.

Mode ist ein hybrider, ein transdisziplinärer Begriff. Sie ist Designprodukt, das herzustellen kreativwirtschaftliches Expertenwissen über ihre Produktionsbedingungen erfordert. Sie ist affirmatives oder kritisches Statement, sie spinnt historische Fäden weiter, sie muss sich permanent neu erfinden … das macht sie flüchtig. Und sie hat einen kulturökonomischen Sonderstatus: Einerseits fungiert sie als tragbare Kleidung in der Welt des Profanen und Alltäglichen, andererseits stellt sie ihre Eigenschaft, permanent Repräsentantin des Neuen und in diesem Sinne besonders und exklusiv zu sein ins Rampenlicht.

Die Universität für angewandte Kunst Wien als eine Ausbildungsstätte für zukünftige Modedesigner_innen, produziert Mode und untersucht die ihr eingeschriebenen Themen und Problemstellungen. An der Angewandten kreieren und beschäftigen sich drei Abteilungen mit Mode. Die Modeklasse zählt heute zu den wichtigsten Ausbildungsstätten für zeitgenössische Mode weltweit.

Bestandteile des Studiums sind sämtliche Produktionsschritte von der Skizze über die Herstellung bis zur Präsentation und Vermarktung von Outfits unter Berücksichtigung kultureller und ökonomischer Branchenbedingungen. Mode als kultureller Marker, als soziales System und kreatives Produkt ist ebenfalls ein Fokus der Abteilung Textil − Freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung. Und Modeoutfits, denen das Potenzial zugeschrieben wird, Kulturgeschichte mitzuschreiben, sind Untersuchungsgegenstand der seit nunmehr 150 Jahren bestehenden Kostüm- und Modesammlung der Angewandten. Sie dokumentiert die Geschichte der Universität anhand des Mediums Bekleidung. Zu ihren bedeutenden Ankäufen und Schenkungen zählen Outfits nach Entwürfen internationaler Gastprofessuren/-innen der Modeklasse, Kleidungsstücke ehemaliger Lehrender und Studierender aller Abteilungen der Angewandten.

Die differierenden Gesichtspunkte und Bedeutungskontexte, unter denen sich diese Abteilungen der Angewandten mit Mode beschäftigen, und die daraus resultierenden Werkarchive bilden die Grundlage der Ausstellung Fashion. Wow!

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Outfits und künstlerische Arbeiten von Absolvent_innen, Studierenden und Lehrenden aus den diesen drei Abteilungen der Angewandten sowie aus der Abteilung Social Design. Sie zeigt außerdem Arbeiten von Gastkünstler_innen die Installation Garderobe für Gaia von Marlies Liekfeld-Rapetti und Crocheted Membrane von Sonja Bäumel. Sie gibt blitzlichtartig Einblick in den Bedeutungskomplex Mode als Statement und an der Schnittstelle zur Kunst.

Mit Arbeiten von Karin Altmann, Manora Auersperg, Walter van Beirendonck, Anna-Sophie Berger, George Bezhanishvili, Sonja Bäumel, Christina Dörfler-Raab, Flora Luise Mercedes Goidinger, Barbara Graf, Milena Heussler, Veronika Hauer, Lila John, Afra Kirchdorfer, Nina Kugler, Karl Lagerfeld, Marlies Liekfeld-Rapetti, Adele List, Walter Lunzer, Patrick Meier, NGO Nha, Ute Neuber, Oswald Oberhuber, Nathalie Pelet, Oona Peyrer-Heimstätt, Jasmin Schaitl, Christine Schöpf, Raf Jan Henri Simons, Walter Steinacher, Alexandra Surugiu, Cosima Terrasse, Lara Torres, Que Chi Trinh, Galerie V & V, Vivienne Westwood, Bernhard Willhelm

 

KUMIHIMO WORKSHOP

23 Apr 2018
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Liebe Studierende, Liebe KollegInnen,

Ich möchte Euch gerne eine Einladung zum Kumihimo Workshop im Japanischen Informations– und Kulturzentrum weiterleiten.

 

 

 

 

 

 

Poster pdf

 

 

Kumihimo ist eine traditionelle japanische Flechttechnik, bei der man mit aufgespulten Garnsträngen Bänder und Kordeln fertigt. Durch das wiederholte Übereinanderlegen der Garnstränge in einer bestimmten Reihenfolge ergibt sich ein Muster. Die Art des Musters hängt vor allem von der Bewegungsabfolge, der Farb- und Materialwahl, sowie der Verteilung der einzelnen Farben ab. Seit über 50 Jahren widmet sich Meisterin Hoko Tokoro der Bewahrung dieser besonderen Handwerkskunst.

Termine:
Dienstag, 15. Mai 2018 14:00 bis 16:00 (Anfänger)
Mittwoch, 16. Mai 2018 18:00 bis 20:00 (Anfänger)
Donnerstag, 17. Mai 2018 14:00 bis 16:00 (Fortgeschrittene)

Teilnahme kostenlos.
Anmeldung erforderlich: ab 23. April 2018 unter (01) 533 85 86

Japanisches Informations– und Kulturzentrum, 1010 Wien, Schottenring 8 http://www.at.emb-japan.go.jp

Mit besten Grüßen,

Karin

KUSAKIZOME WORKSHOP

20 Apr 2018
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Färbeworkshop mit der japanischen Färbemeisterin Frau Hoko Tokoro (Indigo und Krapp)

Freitag, 18. Mai 2018, 11.00 – 15.00 Uhr

Das Ansetzen der Indigo Küpe beginnt um 11.00 Uhr, der eigentliche Färbeworkshop mit Frau Tokoro um 13.00 Uhr.

Bitte um persönliche Anmeldung: karin.altmann@uni-ak.ac.at

Liebe Grüße, Karin Altmann

 

Indigo Küpe / Indigo vat © Karin Altmann
Meisterfärberin / Master Dyer Mrs. Hoko Tokoro                                    © Karin Altmann

 

Aesthetics of Change: Noch freie Plätze! MO 11:00-11:45

12 Mrz 2018
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AESTHETICS OF CHANGE – THEORIE: GRUNDLAGENTEXTE

Martin Krenn, 2 SemStd.

Erstbesprechung: 12. März 2018, 11h, KKP Klasse

Wöchentlich, MO 11h – 12:45h

Welche Bedeutung hat die Ästhetik für politische Kunst? Ist Kunst erst dann politisch, wenn sie reale Veränderung herbeiführt? Lässt sich politische Veränderung überhaupt messen?

Das Seminar „Aesthetics of Change – Theorie“ stellt Aufsätze und Texte zu Ästhetik und politischer Kunst zur gemeinsamen Lektüre zur Verfügung. Das Lesen dieser Texte wird anhand obenstehender und weiterer Fragestellungen, welche wir gemeinsam formulieren, stattfinden. Es soll bis zum Ende des Seminars eine theoretische Grundlage dafür geschaffen werden, was wir heute unter „Politischer Kunst“ verstehen können. Zudem bietet das Seminar die Möglichkeit in einem vertrauten Rahmen anspruchsvolle Texte kritisch lesen und verstehen zu lernen.

Es wird empfohlen, auch die Lehrveranstaltungen „Aesthetics of Change – Praxis“ zu besuchen, dies ist allerdings keine Bedingung für die Teilnahme an dieser LV. Auch Erst-Semestrige sind in diesem Semester herzlich willkommen.

Prüfungsmodalitäten
Die LV hat prüfungsimmanenten Charakter.

Semesterprogramm textil für das Sommersemester 2018

28 Feb 2018
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siehe unter folgenden Link

tex_SS18



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